Was kostet ein Einsatz der Feuerwehr?

Wer die Feuerwehr benötigt, weil sich Menschen oder Tiere in lebensbedrohlichen Notlagen befinden, oder ein Brand ausgebrochen ist, muss sich um die Einsatzkosten keine Gedanken machen. Das Niedersächsische Feuerwehrgesetz sieht vor, dass diese Einsätze grundsätzlich nicht weiterberechnet werden.

Auch wenn die Feuerwehr vergeblich anrückt, weil das Feuer z. B. vor dem Eintreffen gelöscht werden konnte, oder es sich bei dem gemeldeten Qualm nur um Wasserdampf handelte, bleibt der Einsatz für den Verursacher bzw. Meldenden grundsätzlich gebührenfrei.


Anders sieht es bei Einsätzen aus, die durch böswillige Falschmeldungen oder durch Brandstiftungen verursacht wurden. In diesem Fall kann die Stadt Hessisch Oldendorf (Träger der Feuerwehr) die Kosten berechnen.

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Ebenso können die Einsatzkosten berechnet werden, bei dehnen die Feuerwehr Hilfe leistet, also Einsätze die nicht unmittelbar der Notfallrettung zuzuordnen sind. Dazu gehören zum Beispiel:

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  • das Beseitigen von Sturm- oder Wasserschäden (z.B. Auspumpen von Kellern),
  • das Beseitigen von Öl- oder sonstigen umweltgefährdenden oder gefährlichen Stoffen,
  • Stellung von Brandsicherheitswachen,
  • Kraftfahrzeugbrände (Gefährdungshaftung),
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lizenzfreies Foto: www.123rf.de


Zahlungspflichtig ist dabei entweder der Verursacher des Schadens oder der Eigentümer des Gegenstandes, bzw. der Veranstalter oder Veranlasser, der den Einsatz notwendig macht. Dies kann zum Beispiel der Halter eines Fahrzeuges sein, das Öl verliert oder brennt. Auch die Betreiber von Brandmeldeanlagen können für die durch Fehlalarmierung entstandenen Kosten belangt werden. Die Höhe der Kosten richtet sich nach dem jeweiligen Aufwand (Fahrzeuge, Personalstärke und Einsatzdauer).

 
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